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Prüfen Sie Ihren Vermittler — in sieben Fragen.

Jemand bietet Ihnen Arbeit in Deutschland an, und Sie wissen nicht, ob Sie ihm trauen können. Beantworten Sie sieben Fragen und Sie sehen, worauf Sie achten müssen.

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Die sieben Fragen

Denken Sie an die Person oder Firma, die Ihnen die Arbeit anbietet. Antworten Sie ehrlich — es sieht ja niemand außer Ihnen.

1 · Verlangt er Geld von Ihnen — für die Arbeitsstelle, für „die Bearbeitung", für „die Registrierung" oder für ein Versprechen?

2 · Garantiert er Ihnen ein Visum, eine Anerkennung oder einen Arbeitsplatz?

3 · Will er Ihren Pass oder Ihre Originalurkunden behalten?

4 · Haben Sie einen schriftlichen Vertrag in einer Sprache, die Sie verstehen — und dürfen Sie ihn mitnehmen und in Ruhe lesen?

5 · Hat er eine überprüfbare Firmenanschrift und einen Eintrag in einem Handelsregister, den Sie selbst nachschlagen können?

6 · Sagt er Ihnen, welche Behörde über Ihr Visum und Ihre Anerkennung entscheidet — und nennt er amtliche Quellen, die Sie selbst nachlesen können?

7 · Drängt er auf eine schnelle Entscheidung — oder soll gezahlt werden: bar, auf ein Privatkonto, per Geldtransfer oder in Krypto?

Warum diese sieben Fragen

Sie sind nicht ausgedacht. Jede Frage steht für ein Muster, das bei unseriösen Angeboten immer wieder auftaucht.

Geld vom Bewerber

Das ist das wichtigste Merkmal überhaupt. Wer international fair anwirbt, lässt sich vom Arbeitgeber bezahlen. Gebühren vom Bewerber sind das Geschäftsmodell, das wir abschaffen wollen.

Garantien

Über Visum und Anerkennung entscheiden Behörden. Niemand außerhalb der Behörde kann das Ergebnis garantieren — wir auch nicht. Wer garantiert, verkauft Ihnen Sicherheit, die er nicht hat.

Der Pass

Ein einbehaltener Pass ist ein Druckmittel. Es gibt keinen sachlichen Grund, warum ein Vermittler Ihren Pass behalten müsste. Kopien reichen für jeden Antrag.

Kein Vertrag

Was nicht schriftlich steht, gilt nicht. Und was Sie nicht mitnehmen und in Ruhe lesen dürfen, sollten Sie nicht unterschreiben.

Keine überprüfbare Firma

Eine echte Firma hat eine Anschrift, eine Registernummer und ein Impressum. Unser Eintrag: Go West Global Recruitment GmbH, Amtsgericht Aachen, HRB 27524 — nachlesbar im Impressum.

Keine Behörde genannt

Der Vermittler lebt vom Nichtwissen. Wer Ihnen die zuständige Behörde nennt, nimmt sich selbst die Macht über Sie. Genau deshalb tun wir es auf jeder Seite.

Zeitdruck und Bargeld

„Nur heute", „der letzte Platz", „bar und schnell" — Druck soll verhindern, dass Sie nachdenken oder jemanden fragen. Ein seriöses Angebot hält eine Nacht Bedenkzeit aus.

„Der Vermittler lebt vom Nichtwissen. Wer das Wissen verschenkt, nimmt ihm die Grundlage."

Und wenn jemand unseren Namen benutzt?

Go West nimmt von Bewerbern kein Geld — nicht für eine Arbeitsstelle, nicht für Unterlagen, nicht für „Bearbeitung". Wenn jemand in unserem Namen Geld verlangt, ist das nicht Go West.

Zur Meldestelle → Wer darf in unserem Namen sprechen?