Prüfen Sie Ihren Vermittler — in sieben Fragen.
Jemand bietet Ihnen Arbeit in Deutschland an, und Sie wissen nicht, ob Sie ihm trauen können. Beantworten Sie sieben Fragen und Sie sehen, worauf Sie achten müssen.
Die sieben Fragen
Denken Sie an die Person oder Firma, die Ihnen die Arbeit anbietet. Antworten Sie ehrlich — es sieht ja niemand außer Ihnen.
🟢 Keine Warnzeichen
Bei diesen sieben Fragen ist nichts aufgefallen. Das ist ein gutes Zeichen — aber kein Freibrief. Prüfen Sie trotzdem zwei Dinge selbst: den Handelsregistereintrag und ob der Vertrag, den Sie unterschreiben sollen, wirklich das enthält, was man Ihnen mündlich gesagt hat.
Und die eine Regel, die immer gilt: Für einen Arbeitsplatz zahlen Sie nichts. Wer seriös arbeitet, wird vom Arbeitgeber bezahlt.
🟠 Vorsicht — hier stimmt etwas nicht
Es sind Punkte dabei, die bei einem seriösen Anbieter nicht vorkommen sollten. Das heißt nicht zwingend Betrug, aber es heißt: nicht unterschreiben und nicht zahlen, bevor das geklärt ist.
Was Sie jetzt tun können:
• Lassen Sie sich alles schriftlich geben — auch das, was man Ihnen
am Telefon versprochen hat.
• Fragen Sie nach der Firmenanschrift und der Registernummer und schlagen Sie beides nach.
• Gehen Sie mit den Unterlagen zur kostenlosen Migrationsberatung —
die ist unabhängig und kostet Sie nichts.
🔴 Deutliche Warnzeichen — bitte nicht zahlen
Mehrere Punkte sprechen dafür, dass dieses Angebot nicht seriös ist. Zahlen Sie kein Geld, geben Sie Ihren Pass nicht aus der Hand und unterschreiben Sie nichts, solange das nicht geklärt ist.
• Geben Sie niemals Ihren Pass dauerhaft aus der Hand. Ihre Papiere gehören Ihnen.
• Zahlen Sie nie bar ohne Quittung und nie auf ein Privatkonto.
• Holen Sie eine zweite Meinung bei der kostenlosen Migrationsberatung
oder bei einer Anwältin für Migrationsrecht.
• Wenn jemand in unserem Namen Geld verlangt hat:
sagen Sie es uns — auch anonym.
Diese Auswertung ist eine Orientierung, kein Urteil über eine bestimmte Person oder Firma — und keine Rechtsberatung.
Warum diese sieben Fragen
Sie sind nicht ausgedacht. Jede Frage steht für ein Muster, das bei unseriösen Angeboten immer wieder auftaucht.
Geld vom Bewerber
Das ist das wichtigste Merkmal überhaupt. Wer international fair anwirbt, lässt sich vom Arbeitgeber bezahlen. Gebühren vom Bewerber sind das Geschäftsmodell, das wir abschaffen wollen.
Garantien
Über Visum und Anerkennung entscheiden Behörden. Niemand außerhalb der Behörde kann das Ergebnis garantieren — wir auch nicht. Wer garantiert, verkauft Ihnen Sicherheit, die er nicht hat.
Der Pass
Ein einbehaltener Pass ist ein Druckmittel. Es gibt keinen sachlichen Grund, warum ein Vermittler Ihren Pass behalten müsste. Kopien reichen für jeden Antrag.
Kein Vertrag
Was nicht schriftlich steht, gilt nicht. Und was Sie nicht mitnehmen und in Ruhe lesen dürfen, sollten Sie nicht unterschreiben.
Keine überprüfbare Firma
Eine echte Firma hat eine Anschrift, eine Registernummer und ein Impressum. Unser Eintrag: Go West Global Recruitment GmbH, Amtsgericht Aachen, HRB 27524 — nachlesbar im Impressum.
Keine Behörde genannt
Der Vermittler lebt vom Nichtwissen. Wer Ihnen die zuständige Behörde nennt, nimmt sich selbst die Macht über Sie. Genau deshalb tun wir es auf jeder Seite.
Zeitdruck und Bargeld
„Nur heute", „der letzte Platz", „bar und schnell" — Druck soll verhindern, dass Sie nachdenken oder jemanden fragen. Ein seriöses Angebot hält eine Nacht Bedenkzeit aus.
Und wenn jemand unseren Namen benutzt?
Go West nimmt von Bewerbern kein Geld — nicht für eine Arbeitsstelle, nicht für Unterlagen, nicht für „Bearbeitung". Wenn jemand in unserem Namen Geld verlangt, ist das nicht Go West.
