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Arbeitgeber · Industrie und Handwerk

In Ihrer Branche gibt es dieses Verfahren gar nicht.

Metall, Elektro, Mechatronik, Schweißen, Anlagenbau, Sanitär-Heizung-Klima: Das sind nicht reglementierte Berufe. Es gibt kein Anerkennungsverfahren, das jemand bestehen müsste, um bei Ihnen zu arbeiten. Sie entscheiden selbst, ob die Qualifikation passt — so wie bei jedem deutschen Bewerber auch. Das ist der kürzeste Weg, den es in der Fachkräfteeinwanderung gibt.

Bedarf melden → Erst den Weg ansehen

Mechatroniker und Kollege an einer Maschine

Für welche Stellen wir suchen

⚙️ Metall und Zerspanung

Metallbau, Konstruktionsmechanik, Zerspanung, CNC. Zeichnungslesen und Messtechnik sind wichtiger als jedes Zertifikat.

🔥 Schweißen

MAG, WIG, E-Hand. Hier zählen gültige Schweißerprüfungen — das ist kein Aufenthaltsthema, sondern Ihr Qualitätsthema (siehe unten).

🔌 Elektro und Mechatronik

Betriebstechnik, Automatisierung, Instandhaltung, Schaltschrankbau. Zusätzlich zu prüfen: der Arbeitsschutz (siehe unten).

🔧 Anlagenbau und Instandhaltung

Montage, Wartung, Rohrleitungsbau. Schichtbereitschaft ist bei internationalen Bewerbern eher die Regel als die Ausnahme.

🚿 SHK

Sanitär, Heizung, Klima. Großer Mangel, und ein Bereich, in dem Erfahrung aus dem Ausland oft direkt übertragbar ist.

🎓 Ausbildung

Sie bilden selbst aus, nach Ihren Standards. → Ausbildung

Der Weg — und warum er kürzer ist

Der Unterschied in einem Satz: In der Pflege muss eine Behörde die ausländische Ausbildung mit der deutschen vergleichen, bevor jemand im Beruf arbeiten darf. In Ihrer Branche gibt es diesen Schritt nicht. Eine Gleichwertigkeitsfeststellung bei Kammer oder IHK brauchen Sie nur so weit, wie der Aufenthaltstitel sie verlangt — nicht, um die Person einsetzen zu dürfen.
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    Deutsch — der einzige echte Engpass

    A2 für das Visum, B1 für die Werkstatt

    Weil das Anerkennungsverfahren wegfällt, ist die Sprache das, was übrig bleibt — und damit der Punkt, der über Erfolg oder Fehlschlag entscheidet. Unsere Bewerber lernen vor der Einreise und bekommen ab B1 ein Berufsmodul Mechatronik und Metall: Zeichnung, Werkzeug, Messen, Arbeitssicherheit, Schichtübergabe.

    Was das für Sie heißt: Ein Facharbeiter, der fachlich gut ist und nur sprachlich nicht ankommt, ist kein Fachkräftegewinn. Deshalb vermitteln wir niemanden, der nicht sprachlich vorbereitet ist.

  2. 2

    Sie prüfen die Qualifikation — wie bei jedem Bewerber

    Ihre Entscheidung, nicht die einer Behörde

    Zeugnisse, Arbeitsproben, Videogespräch mit Ihrem Meister, Schweißerprüfungen. Wir bereiten das vor und übersetzen, aber die fachliche Bewertung machen Sie — niemand kennt Ihre Anlagen besser.

  3. 3

    Arbeitsvertrag und beschleunigtes Verfahren

    Vorabzustimmung, dann Termin ≤ 3 Wochen (Gesetz)

    Sie stellen über die Zentralstelle für Fachkräfteeinwanderung NRW (ZFE, Köln) den Antrag nach § 81a, Gebühr 411 €. Die ZFE holt die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit ein. Wo eine Gleichwertigkeit für den Titel nötig ist, läuft sie parallel — nicht davor.

    Quelle: ZFE NRW · anerkennung-in-deutschland.de

  4. 4

    Einreise, Anmeldung, erster Arbeitstag

    wir begleiten sechs Monate

    Meldeamt, Ausländerbehörde, Krankenkasse, Konto, Wohnung — und im Betrieb eine Einarbeitung, die davon ausgeht, dass jemand fachlich kann, aber die Abläufe und die Sprache noch nicht kennt.

Was Sie trotzdem prüfen müssen

„Nicht reglementiert" heißt nicht „keine Anforderungen". Es heißt nur: die Anforderungen kommen aus Ihrem Arbeitsschutz und Ihrer Qualitätssicherung, nicht aus dem Aufenthaltsrecht. Diese drei Punkte gehen an Sie, nicht an eine Behörde.

Elektrische Arbeiten

Wer bei Ihnen an elektrischen Anlagen arbeitet, muss nach den Arbeitsschutzregeln als Elektrofachkraft gelten. Das ist eine Bewertung, die Sie als Arbeitgeber vornehmen — anhand von Ausbildung, Kenntnissen und Erfahrung, gegebenenfalls mit einer Einweisung. Eine ausländische Ausbildung schließt das nicht aus, sie ersetzt Ihre Prüfung aber auch nicht.

Schweißerprüfungen

Wenn Sie nach Normen fertigen, brauchen Ihre Schweißer gültige Prüfungen für das jeweilige Verfahren und den Werkstoff. Ausländische Zeugnisse sind dafür nicht automatisch ausreichend. Planen Sie eine Prüfung bei einer anerkannten Stelle ein — das ist Ihr Qualitätsthema, kein Einwanderungsthema.

Meisterpflicht — nur bei Selbstständigkeit

In einigen Handwerken braucht man einen Meistertitel, um einen Betrieb zu führen. Für die Anstellung in Ihrem Betrieb gilt das nicht. Das wird häufig verwechselt — und schreckt Betriebe grundlos ab.

Unsere Grenze, klar gesagt: Wir sind keine Arbeitsschutz- und keine Rechtsberatung. Ob jemand bei Ihnen als Elektrofachkraft eingesetzt werden darf und welche Schweißerprüfungen Ihre Fertigung verlangt, entscheiden Sie mit Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit und Ihrer Qualitätssicherung. Wir sagen Ihnen nur früh genug, dass diese Fragen kommen.

Was Sie zahlen

Vier Grundsätze, die für jede Branche gelten:

Keine hohe Vorabsumme

Sie zahlen nicht Tausende, bevor jemand da ist.

Planbare Beträge

Sie wissen vor der Unterschrift, was wann fällig wird.

Erfolg zuerst

Der größere Teil wird fällig, wenn jemand tatsächlich bei Ihnen arbeitet.

Sechs Monate Verantwortung

Wir sind nach dem ersten Arbeitstag nicht verschwunden.

Die Zahlen hängen von Beruf, Anzahl und Vorlauf ab — deshalb nennen wir sie im Gespräch und schriftlich, nicht pauschal auf einer Internetseite. Sagen Sie uns Ihren Bedarf, dann bekommen Sie ein Angebot, das zu Ihrem Betrieb passt.

Was Produktions- und Personalleitungen uns fragen

Wirklich kein Anerkennungsverfahren? Wo ist der Haken?

Es gibt keinen Haken beim Verfahren — aber es gibt eine Verschiebung der Verantwortung. In der Pflege sagt Ihnen eine Behörde, ob die Ausbildung reicht. In Ihrer Branche sagen Sie es selbst. Das ist schneller, heißt aber, dass die fachliche Auswahl wirklich gut sein muss. Genau deshalb legen wir Wert auf Arbeitsproben und ein Gespräch mit Ihrem Meister, nicht nur auf Papiere.

Brauchen wir dann überhaupt eine Gleichwertigkeit von der Kammer?

Für die Ausübung des Berufs nicht. Für den Aufenthaltstitel kann sie verlangt werden — das hängt davon ab, über welchen Paragrafen eingereist wird. Wir klären das vor dem Antrag und sagen Ihnen, ob und wann es nötig ist. Prüfen können Sie den Beruf auch selbst auf anerkennung-in-deutschland.de.

Wie schnell kann jemand tatsächlich anfangen?

Der Weg ist der kürzeste, den es gibt — aber „kurz" heißt Monate, nicht Wochen. Realistisch bestimmen drei Blöcke den Zeitpunkt: das Sprachniveau des Bewerbers, das Zusammenstellen der Unterlagen und das Visumverfahren. Nach dem ersten Arbeitstag ist dann aber wirklich Schluss mit Verfahren: keine Lehrgänge, keine Prüfung, kein zweiter Bescheid.

Unsere Meister sprechen kein Englisch. Geht das?

Das ist sogar der Normalfall — und der Grund, warum wir die Sprache vor die Einreise legen und nicht danach. Ein Bewerber mit B1 und einem Berufsmodul versteht Schichtübergabe, Arbeitsanweisung und Sicherheitsunterweisung. Wir vermitteln niemanden, bei dem das nicht trägt — das wäre für Sie teuer und für den Menschen bitter.

Was, wenn es nicht passt?

Dann reden wir darüber, bevor es eskaliert. Wir sind sechs Monate nach dem ersten Arbeitstag ansprechbar — für Sie und für den Mitarbeiter. Die meisten Abbrüche in der internationalen Einstellung haben nichts mit Fachlichkeit zu tun, sondern mit Wohnung, Behörden und Einsamkeit in den ersten Wochen. Genau dort setzen wir an.

Bedarf melden

Sagen Sie uns kurz, wen Sie suchen. Wir melden uns innerhalb eines Werktags — mit einer ehrlichen Einschätzung, ob und wie schnell wir helfen können.

Lieber direkt? +49 241 40038850, Mo–Fr 08:00–16:30 Uhr — oder info@gowest-personal.de